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Lifestyle

Digital Detox

Hach, erstaunlich, was Digital Detox so alles mit einem anstellt! Für diesen Urlaub hatte ich mir nämlich ganz fest vorgenommen, das mal wieder durchzuziehen. Natürlich musste ich ein paar klitzekleine Ausnahmen machen, denn obwohl ich meine Posts auf diesem Blog vorbereiten und terminieren konnte, funktionierte das auf Facebook nicht wie gewünscht. Und auch Instagram wollte ich nicht komplett vernachlässigen – zumindest habe ich das die ersten Tage nicht getan. Als Blogger kann man das Internet einfach nicht komplett ignorieren :-). In der zweiten Woche habe ich aber auch diese beiden Medien fast komplett unbenutzt gelassen. Aber der Reihe nach.

Das erste Mal habe ich Digital Detox im Sommerurlaub 2012 betrieben. Eine Woche lang habe ich mein Smartphone nicht angerührt, außer, um mit meiner Mama zu telefonieren oder einmal am Tag eine SMS an sie zu verschicken. Es war so herrlich unter einer Glocke zu leben und nichts von dem Rest der Welt mitzukriegen, dass ich das unbedingt wiederholen wollte. Dieses Jahr hat es nun endlich geklappt.

Zwei Wochen lang habe ich weder auf Facebook noch auf Twitter, noch auf Instagram irgendwelche News angesehen. Ich habe sogar nicht ein einziges Mal den Fernseher auf unserem Zimmer eingeschaltet. Das Einzige, was ich im TV gesehen habe, waren Fußballspiele. Keine Nachrichten, keine Infos, nix. Ein Traum!

Und jetzt kommt das Verrückteste überhaupt: Ich habe nur zwei Kapitel in meinem mitgenommenen Buch gelesen. Es war mir wichtiger, aufs Meer zu schauen oder einfach in der Gegend rumzuträumen. Jaaaa, ich war schon in einem mega entspannten Modus. Mein Look hat das ziemlich schnell widergespiegelt.

Haare? Egal.

Posieren für Outfitposts und Ausschau nach einer guten Location halten? Och, ein Schnappschuß tut es ausnahmsweise mal auch.

Ich habe wirklich jede Sekunde bewusst genossen. Das hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch damit zu tun, dass bis kurz vor Abreise nicht sicher war, ob wir überhaupt verreisen können. Ein mir nahestehendes Familienmitglied ist leider schwer erkrankt und es war lange nicht sicher abzusehen, ob unsere Anwesenheit vonnöten gewesen wäre, oder nicht. Natürlich war Urlaub schon immer etwas Besonderes für mich, aber in diesem Jahr habe ich noch mal eine ganz andere Wertschätzung dafür entwickelt, verreisen zu können.

Digital Detox Zadar

Also Ihr Lieben, wenn Ihr Euren Urlaub noch vor Euch habt: Schmeißt Euer Smartphone in die Ecke und genießt es, DA zu sein. Für Facebook & Co. habt Ihr noch den ganzen Rest des Jahres Zeit.

 

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