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Lilli

Ein Date mit Marie Kondo

Aus dem Modekästchen geplaudert…

Schon als ich klein war, habe ich in Stress- oder Konfliktsituationen angefangen, mein Zimmer aufzuräumen. Es war gleichzeitig ein „Aufräumen“ im Kopf. Genau das bestätigt auch Marie Kondo mit ihrer Aufräumtheorie, die zurzeit alle Ankleidezimmer weltweit erobert. Sie sagt, dass innerliches Chaos mit dem Beginn im Kleiderschrank reduziert werden kann.

Mehrwegfashion beginnt mit dem richtigen (Aus-)Sortieren.

Um hinterher einen nachhaltigen Weg für die aussortierten Klamotten zu finden, muss man strategisch vorgehen. Mir persönlich fällt es leichter, wenn ich damit beginne, den kompletten Kleiderschrank zu leeren. Auch das sagt Marie Kondo, denn so behält man einen besseren Überblick. Im ersten Augenblick scheint der Überblick eher wie ein einziger bunter Haufen zu wirken, doch so bekommt man tatsächlich einen besseren Blick auf den Platz im Schrank und die Möglichkeiten, die in ihm schlummern.

Was kann weg?

Ziemlich einfach ist es bei ollen oder zu kleinen Sachen. Die kann man einfach verwerten, upcyclen oder weitergeben. Nur bei der phasenweisen Änderung des Geschmackes wird es schwierig.

Wie ich in der letzten Kolumne schon angesprochen habe, kommt einem meist der Gedanke, das Teilchen in 2-3 Jahren nochmal tragen zu können. Dafür hat Marie Kono den perfekten Trick. Man soll sich jedes Kleidungsstück anhalten und in sich horchen ob eine Emotion entsteht. Fühlt man sich noch zu ihm verbunden, darf es bleiben und wenn nicht, dann sollte man nochmal genau überlegen, oder es direkt wegpacken.

Ich habe schnell gemerkt, dass es mir gar nicht mal so einfach fällt, mich von meinen Sachen zu trennen, auch wenn sie teilweise schon gefühlt 3 Jahre unberührt im Schrank liegen. Als ich dann aber nochmal ganz realistisch über die Teilchen nachgedacht (und gefühlt) habe, wusste ich schnell, was bleiben darf und was leider keinen Recall-Zettel bekommt.

Mehr Überblick schaffen

Das Aussortieren alleine reicht nicht – Ordnung ist das halbe Leben.

Und ich kann sagen, wenn man sich einmal an das Sortier- & Ordnungssystem gewöhnt hat, ist es total normal und nicht aufwendiger als vorher.

T-Shirts, Hosen und Pullis werden zu kleinen Päckchen gefaltet und hochkant in Regalen oder Schubladen untergebracht. Blusen, Jacken und Kleider kommen auf passende Bügel. Schön nach Farben sortiert hat man einen super Überblick über seine Schätze. Jedes Teil hat jetzt seinen Platz und außerdem nutzt man so den Stauraum optimal.

Mein Fazit

So nach ein paar Wochen kann ich sagen, dass sich meine Tüten im Keller gefüllt haben und mein Kleiderschrank übersichtlicher wird. Natürlich gehe ich nach wie vor shoppen, jedoch habe ich jetzt besser im Blick, was ich brauche und von welchem Teil erst mal genug vorhanden ist. Jetzt heißt es, die Falttechnik beibehalten und die aussortierten Sachen gut unterbringen.

Wie? und Wo?  – stay tuned

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