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Frag nicht nach Sonnenschein

Kurz vor meinem Urlaub kam das neue Buch "Frag nicht nach Sonnenschein" von meiner Lieblingsautorin Sophie Kinsella raus. Ich habe mich die ganze Zeit zurückgehalten, um nicht schon vorher mit dem Lesen anzufangen. Hätte ich gar nicht gebraucht. Ich bin nämlich kaum zum Lesen gekommen!

Bis auf eine einzige wunderbar einsame und herrlich stille Stunde, habe ich doch tatsächlich jedes Mal Bekannte getroffen, wenn ich in der selten aufgetretenen glücklichen Lage war, dass Mann und Kind gleichzeitig Mittagsschlaf hielten und ich mit meinem Buch und meinem Handtuch zum Strand runtergeflitzt bin. Und diese Bekannten waren jedes Mal in Plauderlaune. Ich bin ein Mensch, der eigentlich immer für ein Pläuschchen im Urlaub zu haben ist. Ich rede schließlich auch sehr gerne und seeeehr viel – aber nicht, wenn ich bei strahlendem Sonnenschein mit meinem Buch an den Strand gehe. Da will ich einfach manchmal eine Stunde gar nichts sagen, nur aufs Meer gucken oder halt lesen. Das ist aber echt schwierig, wenn Du viele nette redselige Leute um Dich rum hast und sie nicht vor den Kopf stoßen möchtest. Wie geht Ihr mit solchen Situationen um? Redet Ihr Euch ein, dass Ihr das ganze Jahr lesen könnt und hört Euch höflich die Erzählungen an (und ärgert Euch hinterher, wenn Ihr ganz ehrlich zu Euch selbst seid, so wie ich), oder steht Ihr einfach auf und verkrümelt Euch in die nächste Ecke, oder wie befreit Ihr Euch?

Jetzt, wo ich das Buch zu Ende gelesen habe, kann ich es Euch aber auf jeden Fall empfehlen. Es kommt zwar nicht an die Shopaholic-Bücher ran, ist aber seit Langem das Beste, was ich von Sophie Kinsella gelesen habe. Es ist leicht und lustig geschrieben, hat die richtige Prise Romantik und die Charaktere sind wunderbar unperfekt und dadurch absolut liebenswert. Dieses Buch zu lesen war ein Genuss – sowohl in den wenigen wirklich einsamen glücklichen Augenblicken am Strand als auch zu Hause im Bett.

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