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Ein Märchen

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Mädels, es ist Oktober! Höchste Zeit, an Weihnachten zu denken! Geschenke kaufen, Plätzchen backen, das ganze Haus putzen … wie wollen wir sonst rechtzeitig mit allem fertig sein und die Gans pünktlich an Heiligabend, perfekt gestylt, mega entspannt (weil wir vorher doch tatsächlich noch Zeit hatten, eine Stunde zu meditieren) und bestens gelaunt unseren 25 Familienmitgliedern – die alle zu Besuch in unserem makellos dekorierten Heim sind und natürlich auch alle bei uns schlafen – auf unseren selbst getöpferten Tellern, zu servieren.

ÄÄÄTSCH! Reingefallen! Aber in diesem Post dreht es sich trotzdem um Weihnachten. Allerdings um das Weihnachtsgeschenk meines Mannes aus dem letzten Jahr. Denn stellt Euch vor, dieses hat er erst in den vergangenen Tagen bekommen! Wie das sein kann? Macht es Euch gemütlich, ich erzähle es Euch.

Achtung, dieses Märchen enthält eine Botschaft, die Euch vor einem absoluten Fehlkauf bewahren kann, also schön aufpassen!

Es war einmal eine kleine brave Ehefrau. Die wollte ihrem lieben treuherzigen Gatten eine Freude am Heiligabend machen. Der Gute hat ungefähr den gleichen Faible für Dieseluhren, wie sie für Schuhe, Taschen, Schminke, Jacken, Jeanshosen …. ähhhh … ich schweife ab. Er steht also auf Uhren von Diesel. Da diese ein bisschen kostspieliger sind, begab sich die kleine brave Ehefrau also im großen weiten Internet auf die Suche nach einer Uhr dieser Marke, die vielleicht ein bisschen unter dem sonst so gängigen Preis liegen könne. Und tatsächlich wurde sie fündig! Sie fand ein Modell, von dem sie wusste, dass es ihm sehr gefiel, für nur 180,- statt 270,- EUR.

Es hätte ihr schon auffallen müssen, das da etwas nicht stimmen konnte, aber der Ort namens "watchshop", an dem sie die Uhr bestellte, sah so vertrauenserweckend aus, dass sie sich einfach über ihr Schnäppchen freute. Leider dauerte es eine lange Zeit, bis die Uhr ankam und auch dann hatte der Ehemann nicht wirklich lange Freude an ihr. Denn bereits nach wenigen Tagen musste er mit großem Schrecken feststellen, dass die Uhr einfach immer wieder zwischendurch stehen blieb. Sie lief dann zwar auch immer wieder weiter, aber natürlich stimmte die Zeit nicht mehr. Welch seltsamer Fluch lag wohl auf diesem Schmuckstück?

Die kleine Ehefrau wurde wütend und schickte die Uhr zurück zum "Abzockshop". Doch die Trolle, die dort arbeiten, waren sich keiner Schuld bewusst. Sie vertrösteten die wütende Ehefrau immer wieder und versprachen, sie würden die Uhr reparieren. Dafür ließen sie sich allerdings zwei Monate Zeit und es waren ganze 20 Emails nötig, bis die Uhr endlich wieder im kleinen Häuschen der Eheleute eintraf. Die Uhr sah repariert aus und schien auch zu funktionieren, aber nach nur wenigen Tagen, war wie von Zauberhand einer der kleinen Zeiger verschwunden! Puff, einfach weg! Und natürlich funktionierte die Uhr wieder nicht. Dies brachte die sehr wütende Ehefrau auf den Gedanken, dass der "watchshop" wohl B-Ware verkaufen könne und einfach die eine kaputte Uhr gegen eine andere kaputte Uhr ausgetauscht hatte.

Sie nahm erneut Kontakt mit dem absolut serviceunorientierten Kundenservice der Trolle auf – anrufen war nebenbei bemerkt unmöglich, denn sie wurde jedes Mal nach England weitergeleitet und dann wurde das Gespräch immer unterbrochen. Nach dem weitere zwei Monate ins Land gezogen waren und unzählig viele Mails geschrieben wurden, war die wütende Ehefrau zornig. In ihrem Zorn kam ihr der Geistesblitz, dass sie die Uhr mit der wundervollen Erfindung der Feen namens Kreditkarte bezahlt hatte. Sie rief also bei den Feen von Eurocard an und die leiteten sofort einen Erstattungsantrag in die Wege.

Kurze Zeit später kam dann plötzlich eine Nachricht vom bösen "Abzockshop". Die Trolle hatten die Uhr repariert und an die zornige Ehefrau zurückgeschickt. Doch diese war so erbost, dass sie die Annahme verweigerte! In der Zwischenzeit arbeiteten die guten Feen von Eurocard brav weiter und irgendwann bekam die genervte Ehefrau endlich ihr Geld zurück.

Der bedauernswerte uhrlose Ehemann hatte nun den ganzen Winter, Frühling und Sommer ohne sein Weihnachtsgeschenk rumlaufen müssen. Da das Kreditkartensäcklein der Ehefrau aber wieder aufgefüllt war, zog sie also furchtlos erneut ins Internet. Doch dieses Mal blieb sie vorsichtshalber innerhalb ihrer Landesgrenzen. Sie bestellte die Uhr bei den lieben Elfen vom "Uhrcenter" und bekam ein echtes Schmuckstück geliefert. Eine Uhr, die zwar etwas mehr kostete, aber dafür funktionierte! Der Ehemann war glücklich, die Ehefrau war glücklich (weil er endlich wieder pünktlich war ;-)) und nachdem die abgenervte Ehefrau den Verlust ihrer winzig kleinen Nerven in Euro umgerechnet hatte, kam sie zu dem Schluss, dass sie lieber von Anfang an etwas mehr hätte ausgeben sollen, um sich Zeit und Nerven zu sparen.

HAPPY END

Diesel Mega Chief hier erhältlich

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Eva
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Eva

Das „Reingefallen“ kam SO spät, dass ich schon Stressdurchfall bekommen habe!!
Ja manche Dinge klingen einfach zu gut um wahr zu sein! Schön, dass es doch noch ein spätes Happyend gab. Es lebe die Kreditkarte.