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woom Bikes

"329,- EUR für ein Kinderfahrrad? Und dann noch für das Erste? Ohne Stützräder und ohne Rücktritt? Ne, das ist doch Quatsch. Kaufen wir doch ein Puky, so wie alle anderen auch."

Das meine Lieben, war meine von Vorurteilen geprägte Meinung zum Thema Kinderfahrrad. Zum Glück habe ich auf meinen Mann gehört (ich werde mich wohl nie daran gewöhnen können, dass er mindestens genau so oft recht hat, wie ich, hehe) und das Thema Kinderfahrrad-Kauf ihm und unserer Tochter überlassen. Denn: dank diesem wirklich supergut durchdachten Fahrrad konnte sie schon nach einer halben Stunde alleine fahren!

Aber fangen wir von vorne an. In meiner Vorstellung sah das erste Fahrrad für mein Mini-Me natürlich pink aus und hatte irgendwas mit Prinzessinnen zu tun. Da mein Mann das Thema Fuhrpark aber komplett für sich beansprucht (erfreulicherweise, denn er macht dadurch auch mein Auto immer sauber!), betrieb er tagelang Recherche, bis er sich für ein Fahrrad von woom entschieden hatte. Ich war ehrlich gesagt alles andere als begeistert. Diese Modelle schienen so absolut weit von meinen Ideen entfernt zu sein. Doch was hatte ich vergessen? Das Fahrrad ist für unsere Kleine *räusper* und nicht für mich. Also ging ich brav mit in den Laden, schluckte meine Enttäuschung runter und war mir sicher, dass sie sagen wird, dass ihr diese Bikes nicht gefallen.

Es war Liebe auf den ersten Blick! Papa suchte eins aus, Töchterlein setzte sich drauf und fing in bester Laufradmanier an, durch den Laden zu huschen. Ich musste bereits da einsehen, dass diese Bikes irgendetwas besonderes haben. Sie kam vom ersten Moment wunderbar zurecht und wollte gar nicht mehr absteigen. Und je mehr ich über woom erfuhr, desto mehr wuchs auch meine Begeisterung dafür. Dir Fahrräder sind superleicht! Unseres wiegt unter 6 kg! Die Modelle von anderen Marken wiegen alle knapp 10 kg. Und Leute, 4 kg sind ein großer Unterschied, wenn Du das Ding den ganzen Weg vom Park nach Hause tragen musst. Außerdem kann mein Mann sich dieses Leichgewicht einfach umschnallen und unsere Kleine auf den Mac Ride setzen, wenn sie ihre Kräfte verlassen – oder sie einfach keine Lust mehr hat ;-). Somit könne wir auch weiterhin größere Touren fahren, ohne uns darum Gedanken machen zu müssen, wie Kind und Rad zurück kommen. Der Mac Ride war unser Nachfolger zum Tyke Toter über den ich hier berichtet hatte. Nach wie vor die in meinen Augen weltbesten Kinderfahrradsitze überhaupt!

Ein weiterer Pluspunkt, der mich mit dem – auf den ersten Blick hohen – Preis versöhnt hat, ist das up-CYCLING-System. Wenn Du nämlich das nächst größere Rad kaufst, bekommst Du für das alte Rad 40% zurück. Außerdem habe ich gesehen, dass die Räder gebraucht für um die 200,- EUR in diversen Kleinanzeigenportalen gehandelt werden. Es ist also irgendwie wie beim Handtaschenkauf. Das Geld ist nicht komplett ausgegeben, sondern zu einem großen Teil angelegt. Und wie kann ich meine jahrelang bewährte Shoppingtaktik bitte nicht bei meinem eigenen Kind anwenden?

Meine Tochter entschied sich schließlich für ein blaues Modell. Wie so etwas passieren konnte, fragt Ihr Euch? Na, wegen Anna & Elsa! Sie kam nämlich auf die Idee, es einfach zu bekleben. Das war natürlich ein Job für mich und ich habe es echt genossen, ein blaues Fahrrad in ein Frozen-Einzelstück zu verwandeln.

Sie fährt nun seit sechs Wochen damit durch die Lande und meine Begeisterung wächst von Fahrt zu Fahrt. Wie am Anfang erwähnt, konnte sie bereits nach einer halben Stunde alleine fahren. Natürlich hat es geholfen, dass sie zuvor mit einem Laufrad durch die Welt gedüst ist, aber das Bike ist so leicht und wendig, dass ein kleiner Mensch es einfach schneller beherrschen kann, als ein schwereres bzw. wuchtigeres Modell. Der Rücktritt fehlte keine einzige Sekunde. Im Endeffekt war es sogar besser, dass sie direkt von Anfang an bremsen gelernt hat. Dadurch konnten sie schon nach kurzer Zeit durch die Kurven flitzen und vor allem sicher anhalten.

Ihr seht also, ich bin wirklich überzeugt worden und habe den Kauf keine einzige Sekunde bereut. Und im Endeffekt ist es dann ja doch ein Prinzessinnen-Fahrrad geworden. Hach ja, alle Märchen bekommen ihr Happy End.

 

 

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KathrinChris Wagner Recent comment authors
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Chris Wagner
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Hallo Kathrin,

Vielen Dank für den supertollen Bericht der WoomBikes, das Lesen hat uns sehr viel Freude bereitet. Für unsere Tochter Helena (3Jahre und 3Monate) planen wir auch den Kauf eines WoomBikes. Daher möchten wir gern eure Auswahl der Bikegröße und das Alter eurer Tochter erfahren. Sicher sind dies rein subjektive Dinge, allerdings von sehr großem Interesse. Grüße und noch viel Freude beim Biken…

Kathrin
Webmaster

Hallo Chris,

danke für Deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass Dir mein Bericht gefällt.

Unsere Tochter ist im März vier Jahre alt geworden und wir haben uns für das woom 3 entschieden. Sie ist 103 cm groß und es passt perfekt :-). Viel Spaß bei der Auswahl! Liebe Grüße Kathrin