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Lilli

blogger shootings – behind the scenes

Aus dem Modekästchen geplaudert…

Happy Friday allerseits und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von…

Jaja so würde ich wahrscheinlich beginnen, wenn das hier ein YouTube-Video wäre. Zum Glück handelt es sich hierbei aber um die gute alte Kolumne, die man am Ende eines Magazines findet und meist im Wartezimmer des Zahnarztes seines Vertrauens liest.

Oh man, da bin ich mal wieder abgeschweift, obwohl ich euch doch von meinem letzten Wochenende erzählen wollte. Man könnte es auch liebevoll das „Flohmarkt-Wochenende“ nennen, weil wir uns Samstag und Sonntag auf den Weg nach Düsseldorf gemacht haben, um Flohmärkte zu besuchen. Der Markt am Sonntag befand sich auf einem Parkplatz in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens und war totales Neuland für mich. Nie enden wollende Stände, Leute über Leute und ständiger Flugverkehr über den Bäumen. Während wir also zwischen den Trödelständen her liefen, schaute ich immer wieder in die Luft um mir die Riesenmaschinen anschauen zu können die da über unsere Köpfe flogen. Schnell kam mir die Idee ein Foto schießen zu wollen. So eins wie sie jetzt alle auf Instagram posten – ein Mädel und im Hintergrund am Himmel ein Flugzeug. Wer hat diesen Trend losgetreten? …jedenfalls wollte auch ich so ein Bild und beschleunigte schnell unsere Shoppingtour und sagte zu meinem Freund, dass ich solch ein Foto haben möchte, JETZT! Er war nicht wirklich begeistert und stellte die viel zu kleinen Flugzeuge, die Belichtung und den angeblich furchtbaren Hintergrund infrage, sodass der Weg dann doch ins Auto und somit wieder zurück nach Hause ging – ohne Foto (und ohne Einkäufe).

Dieses Erlebnis brachte mich auf die Idee zur heutigen Kolumne. Es soll eine Art „Behind the Scene“ bei Fotoshootings von Bloggern sein. Um einen weiten Einblick und mehr Erfahrungen teilen zu können habe ich mir noch ein paar Bloggermädels mit ins Boot genommen und diese zu ihrer persönlichen Foto-Situation befragt.

Es war interessant zu lesen, dass wir doch alle unsere Outfits eher spontan wählen und gerne auch mal auf dem Weg zum nächsten Geburtstag eine Location entdecken und die dann auch gerne sofort für ein Foto nutzen wollen. So ein inneres Vorstellungsvermögen für „Wie könnte das Outfit in dieser Location wohl aussehen“, ist wahrscheinlich die Voraussetzung beim Bewerbungsgespräch für eine Bloggerin. Natürlich gibt es trotzdem die ein oder andere Planung vorher, sodass die Outfits zu Hause vor dem Spiegel im hauseigenen Fitting vorher zusammengestellt werden und dann in der Ikea-Tüte oder dem Trolley zur Location geschleppt werden. Unterwegs wird dann auch gerne mal das Auto zur rollenden Umkleide umfunktioniert oder mit der Shooting Partnerin die Accessoires getauscht. Das ist übrigens ein Top-Tipp: Sucht euch eine Shooting Partnerin mit der ihr gemeinsam Fotos machen könnt. So kann man sich von ihren Ideen inspirieren lassen und auch mal das ein oder andere Kleidungsstück tauschen, sodass unendlich viele Kombinationen entstehen können.

Am Anfang war es mir unangenehm…

Wenn man mit dem Bloggen beginnt oder nur Fotos für Instagram macht, ist es anfangs eine Überwindung Outfit-Fotos oder Streetstyles zu shooten. Vor allem in Kleinstädten wo die Einwohner nicht mit Leuten rechnen die, wie ich gerne mal über die Straße hüpfen in einem verrückten Outfit und dabei fotografiert werden. Da wird man auch schon mal angesprochen oder belächelt. Da sollte man ganz einfach drüber stehen und sich immer wieder zurückholen zu dem Gedanken warum man die Fotos macht – weil es Spaß macht!

Der Paparazzi-Effekt beim Streetstyle

Ganz interessant wird es, wenn man anfängt über Streetstyles aus den Zeitschriften nachzudenken und nicht aus der Bloggerwelt kommt. Dann denkt man wahrscheinlich, dass die hübschen Mädels, während sie so über die Straße gelaufen sind, um den letzten Bus zu bekommen, von einem Paparazzi abgelichtet wurden, der hinter einem Auto auf genau diesen Moment gewartet hat. Zu 10% trifft es wahrscheinlich zu, aber die meisten Blogger haben dann doch einen Fotografen an ihrer Seite die es arrangieren einen „Zufalls-Moment“ zu kreieren. Wenn wir diese Mädels dann in den Magazinen sehen können wir uns viel besser mit ihnen identifizieren, auf ihrem vermeidlichen Weg zur Bushaltestelle, als wenn sie da einfach nur vor einer Leinwand stehen würden. Und genau dieses Streben nach dem „Zufalls-Moment“ lässt die armen Fotografen (und Models/Blogger) manchmal in die lustigsten Situationen kommen. Dann liegt mein Freund schon mal halb auf der Straße und muss schnell aufstehen, wenn ich mal wieder „Auto“ schreie.

Das ist schon nicht so einfach, wenn es um ein hübsches Foto für Blog, Instagram und Co. geht. Ob im Kopf oder auf dem Papier geplant, wichtig ist, dass man Spaß dabei hat und die eigenen Ideen bestmöglich umsetzen kann.

Danke an die Mädels, die mir Frage und Antwort standen für diesen Post:

Julia von Des Belles Choses

Lena von Sinnessuche

Hanna von Written In Red Letters

Kostantina von Kostantinak

Sabrina von _allabout_s

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