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I met Lan Nguyen-Grealis

 
 
 
Wie ich Euch bereits angekündigt habe, hatte ich am Samstag auf der Beautymesse die fantastische Möglichkeit, Lan Nguyen-Grealis kennenzulernen.
Sie ist eine echte Größe im internationalen Fashion- und Beauty-Geschäft und arbeitet in sämtlichen Branchen. Zu Ihren Kunden gehören unter anderem Vanity Fair, Glamour und Vogue.  
Sie bekam am vergangenen Wochenende auf der Beautymesse in Düsseldorf die „Goldene Maske für Visagistik“ verliehen. Dieser Preis zeichnet Visagisten für besondere Kreativität, fachliche Kompetenz und hohes Engagement aus.
Und ich durfte sie backstage besuchen – und bin echt ein wenig stolz drauf :-).
 
Natürlich hatte ich ein paar Fragen im Gepäck, damit ich vor lauter Aufregung nicht alles vergesse. Lan kam wie sie selbst sagt „durch einen Unfall“ zu Ihrem Job. Ursprünglich sollte sie bei einem Fotografen arbeiten, doch an diesem Tag, war kein Visagist vorhanden und so bekam sie die Aufgabe, Pinsel und das Make-up entsprechend einzusetzen. Und das kann sie wirklich gut, Leute! Dieses Talent wurde Ihr offensichtlich in die Wiege gelegt, denn sie malt seit sie sieben Jahre alt ist. Ihre Mutter warnte sie übrigens, dass „man mit malen kein Geld verdienen kann“. Tja, liebe Lan-Mama, zum Glück hatten Sie da Unrecht, sie kann es doch.
Ich konnte mein Glück kaum fassen, als sie die Pinsel in die Hand nahm und mich blitzschnell schminkte. Dabei arbeitet sie echt wie eine Künstlerin, schnell und zackig. Dabei demonstrierte sie mir Ihren allerbesten Make-up Tip: den Einsatz von Highlighter!
 
 

 

Mädels, was habe ich Highlighter bisher unterschätzt! Ich habe diese Wunderwaffe bisher immer erst aufgetragen, wenn alles andere fertig war. Lan hat mir gezeigt, dass es wesentlich effektiver ist, erst den Highlighter und dann einen leichten Puder aufzutragen. So schimmert der Highlighter sehr fein durch und das ganze „wirkt wie ein Face-Lifting“. Sie empfiehlt übrigens, ihn nicht nur oberhalb der Wangen, sondern auch auf der T-Zone aufzutragen. Ich habe diesen Tip seit Samstag täglich angewendet und ich kann Euch sagen: it works!
Besonders lustig fand ich, dass sie mich davor warnte, dass es nicht zu „caky“ aussehen dürfe. Ich übersetze „caky“ einfach mal ganz frei mit pampig, dann wissen wir alle, was sie damit meinte.
Sie liebt es, sowohl Farben als auch Produkte zu mischen und  und verwendet Eyeshadow z.B. auch mal als Brauenpuder, Blush oder trägt ihn auf die Lippen auf. Daher arbeitet sie vorzugsweise mit Paletten.
Auf meine Frage, welche Lidschattenfarbe immer bei jeder Frau ginge, kam wie aus der Pistole geschossen: „Braun!“ Als Top-5 Make-up Produkte nannte sie mir übrigens: Primer, Higlighter, Concealer, Cream Base („kann man für alles nehmen“) und Lips‘ n Cheek.
Übrigens hätte ich gar nicht aufgeregt sein müssen. Sie ist eine sehr nette, relaxte Person und hat sich wirklich viel Zeit für mich genommen. Ich bewundere immer Menschen, die sich selbst in der größten Hektik nicht stressen lassen. Denn als wir gerade fertig waren, hörte ich jemanden rufen, dass sie noch fünf Minuten hätte – fünf Minuten später musste sie nämlich auf der großen Bühne eine Schminkvorführung machen!
Diese Vorführung habe ich mir natürlich voller Begeisterung angesehen.
 
 
 
 
Ich habe von der Zeit, die ich mit ihr verbringen durfte mitgenommen, dass, egal wieviel Make-up Routine man auch hat, man immer wieder etwas neues ausprobieren sollte. Und noch etwas habe ich gelernt: ich brauche dringend ein Make-up Fixierspray! Jedes Mal, wenn sie jemanden fertig geschminkt hatte, kam dieses Spray zum Einsatz. Es gibt tatsächlich noch ein Produkt, dass mir in meiner großen Schminksammlung fehlt!

 

 

 

 

 

 

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