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In Liebe, Chanel

Bitte Ladys, welche von Euch hätte dieser Buchtitel nicht angesprochen? Auf der Suche nach einer kurzweiligen Urlaubslektüre (ääähhh, was schreibe ich denn da, meine Lektüren sind immer kurzweilig – ich habe noch nie etwas richtig Anspruchsvolles gelesen … bin trotzdem ein großes schlaues Mädchen geworden – das Leben an sich ist anspruchsvoll genug) stolperte ich über diesen Titel. Ich bestellte das Buch aber nicht sofort, obwohl ich es unbedingt haben wollte. Warum?

Ich bin dazu übergegangen, meine Bücher wieder im Buchladen meines Vertrauens zu kaufen. „Wieder“ deshalb, weil das Bestellen einfach zu einfach war. Klick, klick, am nächsten Tag da.

In letzter Zeit sind mir vermehrt kleine Geschäfte bei mir in der Stadt aufgefallen, die leer stehen. Sie mussten fast alles schließen, weil sie sich nicht mehr halten konnten. Das darf MEINEM Buchladen auf keinen Fall passieren! Ich liebe alleine schon das Gefühl, ihn zu betreten. Er ist so klein und vollgestopft und riecht so schön nach Büchern. Ich verabscheue diesen ganzen Kindlekram, wie ihr Euch denken könnt. Wenn ich ein Buch lese, will ich ein Buch in der Hand halten. Egal, wie unpraktisch es ist so einen Schmöker mit mir rumzuschleppen. Sobald ich ein Buch aufschlage und lese, bin ich in einer anderen Welt.

Nun denn, kommen wir mal zum Punkt. Ich ging also in MEINEN Buchladen und wollte es dort bestellen. Das ging aber nicht. Es ist ein Buch, dass man nur bei amazon kaufen kann. Weil die Autorin es dort im Selbstverlag herausgebracht hat. Diese Möglichkeit gibt es für Autoren, die keinen klassischen Verlagen finden wollen oder können.

Also bestellte ich es bei amazon – ich wollte es einfach zu sehr haben. Und es hat mir wirklich wunderschöne Stunden beschert! Am Anfang dachte ich allerdings, dass es so gar nicht meins ist, aber dann kam schon nach wenigen Seiten der Punkt, als ich nicht mehr aufhören konnte, es zu lesen. Die Autorin Anna Camilla Kupka schafft es z.B.den Leser auf eine wunderbare Reise nach Italien mitzunehmen. Und das Beste an dem Buch: Die Geschichte ist nicht vorhersehbar! Ich ärgere mich nämlich immer ein bisschen, wenn ich schon nach ein paar Seiten weiß, worauf das ganze hinauslaufen wird und es dann genau so kommt. Das ist hier nicht der Fall.

Im Endeffekt war ich regelrecht traurig, als es zu Ende war und ich noch drei Tage Urlaub vor mir hatte. OHNE BUCH! Aber die gute Nachricht: Es gibt noch zwei weitere Teile! Hach, ich freue mich jetzt schon auf weitere unterhaltsame Stunden mit meiner neuen Freundin und Heldin Sophie Vanderbildt.


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