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Lilli

Kleider machen Leute

Aus dem Modekästchen geplaudert…

Zwischen Umzugskartons, Regalen und Tonnen an Klamotten kann es schon mal schwierig  sein, kreativ zu werden. Man ist mit den Gedanken woanders und da bleiben einige Sachen schon mal auf der Strecke.

In unserem Ankleidezimmer / Büro ist es am Anfang ganz besonders kürmelig gewesen. Überall Möbel und keinen freien Blick mehr auf unsere schönen offenen Schränke. Da ist es morgens nicht so einfach etwas zum Anziehen zu finden. Aber sein wir (Frauen) doch mal ehrlich, einfach ist die Klamottensuche bei uns doch irgendwie nie?!

Und plötzlich meldet sich meine innere Stimme, die sagt: „Du musst einfach nur abends Sachen rauslegen, dann ist die Sache geritzt“. Als hätte ich das nicht schon längst ausprobiert. Ich bin ein Mensch der viel aus dem Bauch heraus entscheidet und die Gefühlslage und Laune alles ändern kann, sowie ein Outfit am Morgen. Wenn ich am Abend vorher einen schicken Blazer und ein Glitzershirt rauslege, kann es gut möglich sein, dass der Blazer am nächsten Morgen kurzerhand in einen Cardigan umgewandelt wird.

Ja, der Spruch „Kleider machen Leute“ ist nicht so weit hergeholt wie gedacht, nur dass es in diesem Fall nicht um Marken und Beschaffenheit der Kleidung geht, sondern um den Stil. Kleidung in Kombination mit der körperlichen Ausstrahlung kann sehr viel über die Person darunter aussagen.

Life is a Runway

Das Leben ist unser Laufsteg und wir sind unsere eigenen Designer. Mit Hilfe unserer Kleidung drücken wir Gefühle und Interessen aus. Es ist sozusagen die Visitenkarte auf den ersten Blick. Nun soll euch nicht der Schweiß ausbrechen und ich möchte euch auch keinesfalls dazu bringen nun länger vor dem Schrank zu stehen, weil die Kleidung ja die Persönlichkeit spiegelt … Nein, genau das Gegenteil.

Hört mehr auf euren Bauch und greift zu dem, was ihr mögt und vor allem in dem ihr euch wohlfühlt. Dann passt alles gut zusammen und man ist am authentischsten.

Authentisch sein trotz sprunghaftem Modestil

Auch das kenne ich nur zu gut. Mal bin ich etwas schicker unterwegs, dann mal sportlich oder auch ganz bunt und verrückt. Häufig taucht in mir dann die Frage auf, ob ich überhaupt einen eigenen Stil habe?! Ganz klar, ja! Denn die Gesellschaft sollte weg von dem Schubladen-denken und hin zu einem offeneren Weltbild oder eher gesagt „Stil-Bild“. Genau dieser sprunghafte und nach Gefühlsduseleien entstehende Stil sollte von allen Menschen respektiert werden, denn das zeigt wer man selbst ist – an guten wie an schlechten Tagen.

Um nochmal auf das Anfangsthema zurückzukommen, auch wenn Chaos herrscht oder man mal etwas länger vor dem Schrank steht, heißt das nicht, dass man mal besser oder schlechter gekleidet ist. Der springende Punkt ist das eigene Gefühl, das man hat, wenn man sich schlussendlich für ein Outfit entschieden hat.

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